Das Geschäftsmodell & die Ökonomie des Micro-Farming

Datenerfassung im Feld – Was wirklich gemessen werden muss

Die richtigen Daten so erfassen, dass die Erfassung im Alltag tatsächlich durchhaltbar ist.

Ohne Daten keine Kennzahlen

Die Kennzahlen aus Lektion 11 sind nur so gut wie die Daten, aus denen sie entstehen. Und diese Daten entstehen nicht am Schreibtisch, sondern draußen im Feld, in der Waschstation, am Marktstand – im Trubel des Alltags. Genau das ist die Schwierigkeit: Datenerfassung konkurriert mit der eigentlichen Arbeit. Wer sie zu kompliziert anlegt, gibt sie nach wenigen Wochen auf. Das Ziel ist deshalb nicht die perfekte, sondern die durchhaltbare Erfassung.

Was wirklich zu messen ist

Du musst nicht alles messen, sondern das, was deine wenigen Kennzahlen speist. Das sind im Kern: die Erntemengen und Erlöse pro Kultur und Beet, die Arbeitszeit pro Aufgabe oder Kultur (Lektion 14) und die Aussaat- und Erntetermine für die Planung.

Modul 1: Das Geschäftsmodell & die Ökonomie des Micro-Farming (Lektion 1–20) Diese wenigen Größen genügen, um Flächenproduktivität, Stundenlohn und Rentabilität pro Kultur zu berechnen. Alles darüber hinaus ist anfangs Ballast. Konzentriere dich auf die Daten, die direkt zu einer Entscheidung führen.

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Die Kernpunkte

  • Kennzahlen sind nur so gut wie die zugrunde liegenden Felddaten.
  • Erfasse nur, was deine Kennzahlen wirklich brauchen.
  • Durchhaltbarkeit schlägt Perfektion bei der Methode.
  • Erfassung an feste Alltagsmomente koppeln, damit sie zur Routine wird.

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