Unkraut- & Schädlingsmanagement
Luftzirkulation im Gewächshaus zur Krankheitsprävention
Verstehen, wie Luftbewegung im geschützten Anbau Pilzkrankheiten wirksam vorbeugt.
Das feuchte Treibhaus-Problem
Ein Gewächshaus ist ein Segen – warm, geschützt, produktiv –, aber es hat eine dunkle Seite: Es kann zur feuchten, stickigen Brutkammer für Pilzkrankheiten werden. In Lektion 155 haben wir gelernt: Pilze lieben Feuchtigkeit und stehende Luft, und ein geschlossenes Gewächshaus liefert beides im Übermaß. Die Pflanzen verdunsten Wasser, die Luft sättigt sich mit Feuchte, nachts kühlt es ab und es bildet sich Tau auf den Blättern – stundenlange Blattnässe, das Pilzparadies schlechthin. Deshalb ist das Feuchtemanagement im Gewächshaus ebenso wichtig wie die Wärme, genau wie beim Anzuchtklima aus Lektion 104.
Diese Lektion hat noch 3 weitere Abschnitte.
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Lektion kostenlos freischaltenDie Kernpunkte
- Ein geschlossenes Gewächshaus wird leicht zur feuchten Brutkammer für Pilze.
- Bewegte Luft trocknet Blätter, senkt die Feuchte und stört die Sporenkeimung.
- Vier Hebel: Lüften/Querlüftung, Ventilatoren, Pflanzabstand, Entlauben.
- Klima täglich aktiv managen, besonders morgendliches Lüften zur Routine machen.
Weiterlesen
- Klimasteuerung – Lüftung und Temperaturüberwachung
- Bewässerung von Jungpflanzen – Die feine Nebeldüse
- Pflanzraster und der Einsatz von AbstandsMarkierern
- Die Philosophie – Unkraut bekämpfen, bevor es sichtbar wird
- Pilzerkrankungen vorbeugen (Mehltau, Krautfäule)
- Klimasteuerung in kalten Tunneln im Frühjahr
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