Jungpflanzenanzucht & Gewächshausmanagement

Bewässerung von Jungpflanzen – Die feine Nebeldüse

Jungpflanzen schonend und gleichmäßig bewässern, ohne sie zu schädigen.

Warum Gießen so heikel ist

Gießen klingt nach der einfachsten Aufgabe der Welt – und ist doch eine der häufigsten Ursachen, warum Jungpflanzen sterben. Eine frisch gekeimte Pflanze ist winzig und zerbrechlich: kaum entwickelte Wurzeln, ein Stängel dünn wie ein Faden. Was eine ausgewachsene Pflanze wegsteckt, kann einen Sämling töten – ein kräftiger Wasserstrahl, eine Trockenphase, ein nasser, stickiger Standfuß. Gleichzeitig ist konstante Feuchte für die Keimung entscheidend (Lektion 110). Gießen ist also ein Balanceakt: genug Feuchte, aber sanft und ohne Staunässe.

Modul 6: Jungpflanzenanzucht & Gewächshausmanagement (Lektion 101–120)

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Die Kernpunkte

  • Falsches Gießen ist eine der häufigsten Verlustursachen bei Jungpflanzen.
  • Zu trocken tötet die Wurzeln, zu nass bringt Fäulnis und Umfallkrankheit.
  • Eine feine Brause/Nebeldüse verteilt Wasser sanft, ohne wegzuspülen.
  • Morgens gießen und für Luftbewegung sorgen beugt Krankheiten vor. Modul 6: Jungpflanzenanzucht & Gewächshausmanagement (Lektion 101–120)

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