Bewässerung & Saisonverlängerung
Sektoreneinteilung und Wasserdruck (HydraulikGrundlagen)
Die hydraulischen Grundlagen verstehen, um ein gleichmäßig funktionierendes Bewässerungssystem auszulegen.
Warum manche Beete trocken bleiben
Du schaltest die Bewässerung an – und stellst fest: Die vorderen Beete sind nass, die hinteren bleiben trocken. Das ist kein Defekt, sondern Physik. Deine Wasserquelle – ob Leitung, Brunnen oder Tank – liefert nur eine begrenzte Wassermenge bei einem bestimmten Druck. Das ist wie bei einem Eimer mit mehreren Löchern: Je mehr Löcher gleichzeitig offen sind, desto weniger kommt aus jedem einzelnen. Wenn du zu viele Beete oder Tropflinien gleichzeitig laufen lässt, reicht der Druck nicht für alle, und die entferntesten bekommen kaum noch Wasser. Genau die gleichmäßige Versorgung aus Lektion 161 geht dabei verloren – eine Frage der richtigen Auslegung.
Diese Lektion hat noch 3 weitere Abschnitte.
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Lektion kostenlos freischaltenDie Kernpunkte
- Eine Wasserquelle liefert nur begrenzten Druck und Durchfluss – zu viele Auslässe gleichzeitig führen zu ungleichmäßiger Bewässerung.
- Druck ist die Kraft, Durchfluss die Menge pro Zeit; Tropfsysteme brauchen oft einen Druckminderer.
- Die Lösung: Hof in Sektoren teilen, die nacheinander mit vollem Druck laufen.
- Sektorgröße nach verfügbarer Wassermenge dimensionieren – Grundlage der Automatisierung.
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