Jungpflanzenanzucht & Gewächshausmanagement

Rezeptur für die eigene, biologische Anzuchterde

Eine gute Anzuchterde verstehen und selbst mischen können.

Warum Beetboden ungeeignet ist

Jede Jungpflanze beginnt ihr Leben in einer Handvoll Erde – aber nicht in irgendeiner. Es liegt nahe, einfach Erde aus dem Beet zu nehmen, doch das ist ein klassischer Fehler: Beetboden ist für die Anzucht zu schwer und zu dicht, er verschlämmt in kleinen Töpfen, lässt zu wenig Luft an die Wurzeln und kann Krankheitserreger und Unkrautsamen enthalten. In dem winzigen Volumen eines Anzuchttopfs herrschen ganz andere Bedingungen als im offenen Beet. Deshalb braucht die Anzucht ein eigens dafür gemischtes Medium.

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Die Kernpunkte

  • Beetboden ist zu schwer, dicht und keimbelastet für die Anzucht.
  • Anzuchterde muss Halt, Wasserhaltung, Luft und dosierte Nährstoffe vereinen.
  • Komponenten: gesiebter Kompost/Vermikompost, Kokosfaser, Sand/Perlite, ggf. Gesteinsmehl.
  • Selbst gemischte Erde immer mit einem Keimtest prüfen.

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